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Der Dachs (Meles meles) Der Dachs bewohnt fast ganz Europa südlich des Polarkreises mit Ausnahme einiger vom Festland weiter abgelegener Inseln, wie Korsika und Sardinien, wo er gänzlich fehlt. Außerdem ist er über das gesamte gemäßigte Asien verbreitet, also vor allem Russland, China und Japan. Im Gebirge kann sich sein Habitat bis auf 2000 Meter Höhe erstrecken. Bevorzugtes Habitat sind Wälder. Dachse sind Allesfresser. Während andere Marder Pflanzen meistens nur als Beikost nehmen, ist der Anteil von Pflanzen an der Dachsnahrung sehr viel größer. Obst, Wurzeln, Samen, Knollen und Pilze gehören zu den gefressenen Pflanzenteilen. Daneben erbeuten Dachse kleine Tiere wie Würmer, Insekten, Schnecken, Vögel und Mäuse. Er frisst Gelege von Bodenbrütern sowie die im Nest hockenden Jungvögel oder auch Junghasen. Dachse werden im Alter von etwa einem Jahr geschlechtsreif. Ihre Hauptpaarungszeit liegt im Juli und August. Die Tragzeit beträgt sieben bis acht Monate. Somit werden Dachse in Mitteleuropa im Februar oder März geboren. Ein Wurf umfasst ein bis sechs Junge, meistens aber zwei. Sie sind gänzlich weiß und blind; die schwarzen Stellen im Fell bilden sich erst später heraus. Die Männchen werden bis etwa Oktober, manchmal auch bis nach der Winterruhe im Bau geduldet. Danach verlassen die männlichen und manche weibliche Nachkommen den Bau.
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Der Teichmolch (Triturus vulgarisi) Der Teichmolch ist in ganz Mitteleuropa anzutreffen. Er nimmt ausnahmslos alle Gewässer als Laichgewässer an. Bevorzugt werden jedoch vegetationsreiche, sonnige kleine Teiche, Tümpel und Weiher. In den Niederungen ist der Teichmolch die mit Abstand häufigste Art, er ist aber auch im Bergland noch weit verbreitet, tritt dort allerdings deutlich hinter Berg- und Fadenmolch zurück. Während letztere eher in den waldreichen Landschaften überwiegen, ist der Teichmolch schwerpunktmäßig in Gewässern der offenen Landschaften zu finden, ohne allerdings Waldgebiete zu meiden. Der Teichmolch ist ein etwa 7–9 cm langer Molch mit schlankem Körperbau. Die Grundfärbung seiner Oberseite variiert zwischen Gelb, Braun, Dunkelbraun und Oliv, beim Männchen befinden sich darauf deutlich abgegrenzte, dunkle Flecken, beim Weibchen oft nur kleine Punkte. Auch die Bauchseite ist variabel gefärbt, meist schmutzigweiß, gelb, orange oder orangerot, mit großen (Männchen) oder kleinen (Weibchen) dunklen Flecken und Sprenkeln. Der Kopf trägt oberseits 2–3 Längsfurchen. Während des Wasseraufenthaltes ist die Haut oberseits glatt, im Sommer an Land samtig strukturiert und wasserabweisend. Die Männchen des Teichmolchs bilden im Frühjahr im Wasser einen hohen, rundlich gekerbten Rückenkamm und einen breiten Schwanzsaum sowie an den Zehen der Hinterextremität ebenfalls Hautsäume aus. Die Weibchen tragen nur flache Hautsäume.
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Die Karausche |
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Der Ameisenlöwe |
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Der Schönbär |
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Die Gartenkreuzspinne |
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Die Gemeine Schließmundschnecke |
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Die Zackeneule |
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Fotos: K. Bittner K. H. Euskirchen |