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Die Uferschwalbe ( Riparia riparia )

Nachdem die Uferschwalbe ehemals Prallhänge von Fließgewässern bewohnt hat, brütet sie heute vor allem in frischen Anrissen junger Ablagerungen. Besonders häufig ist der kleine, schlanke Singvogel in Sand- und Kiesgruben während oder kurz nach dem Abbau anzutreffen. Uferschwalben suchen über Wiesen, Feldern und in Gewässernähe nach Nahrung. Ihre Nahrung besteht aus kleinen Fluginsekten.Wenn die Uferschwalbe im April aus ihrem afrikanischen Winterquartier nördlich des Äquators zurückkehrt, beginnt sie allmählich mit dem ca. 70 cm langen Röhrenbau an einer frisch angerissenen Steilwand. In die am Ende erweiterte und mit Gräsern und Wurzeln gepolsterte Nistkammer legt das Weibchen Ende April bis Ende Juni 4 bis 7  Eier, die 14 - 17 Tage lang bebrütet werden. Nach 20 - 24 Tagen fliegen die Jungvögel aus.Zum Schutz der Uferschwalbe sollten wasserbauliche Maßnahmen eingeschränkt und Flussläufe renaturiert werden. Feuchtgebiete mit Schilfflächen zur Nahrungssuche müssen erhalten werden. Kies- und Sandgruben müssen nach Möglichkeit gesichert werden.

 

 

 

Fotos:  J. Drefs  K. Bittner

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