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Der Rotmilan ( Milvus milvus ) Durch seinen langen, tief gegabelten Schwanz lässt sich der Rotmilan im Flug gut erkennen. Der Rotmilan kommt im Februar-März bei uns an. Seine Nahrung besteht aus Kleinsäuger, Vögel, Fische und Aas. Müllkippen spielen bei der Nahrungsbeschaffung eine große Rolle. Die Brutzeit beginnt Anfang-Mitte April. das Gelege besteht aus 2-4 Eier die ca. 33 Tage bebrütet werden. Sein Lebensraum sind Abwechslungsreiche, stark strukturierte Landschaften. Der Weltbestand beträgt ca. 20.000 Brutpaare, davon etwa 10.000 in Deutschland davon über 2/3 in den neuen Bundesländern Im Herbst zieht der Rotmilan nach Südeuropa, dann kann man schon mal bis zu 100-200 Ex. beobachten. Der Rotmilan ist stark durch die Intensivierung der Landnutzung, Freileitungen und Straßenverkehr gefährdet. |
Dieser Rotmilan wurde auf der Kasselburg in Pelm großgezogen und dann für Flugvorführungen abgerichtet. |
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Fotos: K. H. Euskirchen J. Drefs |