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Die Mehlschwalbe (Delichon urbica)

Die Mehlschwalbe ernährt sich überwiegend von kleineren, fliegenden Insekten, wie Fliegen, Mücken und Blattläusen. Die Mehlschwalbe brütet vor allem in menschlichen Siedlungen, wobei sie die Nähe von Gewässern bevorzugt. Felskolonien sind selten. Nach der Rückkehr aus ihrem afrikanischen Winterquartier südlich der Sahara bauen Mahlschwalben ihr Nest aus Ton und Lehm in der Regel an die Außenseite von Gebäuden. Die Ablage der 2 bis 6  Eier erfolgt in Mitteleuropa meist ab Mitte Mai. Die Eier werden 14 bis 16 Tage lang bebrütet. Nach dem Schlupf folgt eine 23 bis 30-tägige Nestlingsdauer. Zweitbruten sind keine Seltenheit. Bestandsrückgänge sind teilweise klimatisch bedingt, könnten jedoch bei ansonsten geeigneten Lebensbedingungen relativ schnell wieder ausgeglichen werden. Der negative Trend ist in den meisten Regionen auf Verluste an Brutmöglichkeiten, ein verringertes Angebot an Insektennahrung und die immer noch anzutreffende mutwillige Zerstörung von Nestern zurück zu führen.

 

 

Fotos: K. Bittner

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