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Der Flussregenpfeifer ( Charadrius dubius ) Der ursprüngliche Lebensraum des Flussregenpfeifers waren die Schotterinseln und flachen Ufer unverbauter Flüsse. Heute kann er fast nur noch vom Menschen geschaffene "Ersatzbiotope" besiedeln: vegetationsfreie Kiesflächen, oder kaum bewachsene Rohböden, in Wassernähe bieten den Vögeln als Pionierbiotope zumindest zeitweilig geeignete Lebensräume. Sofort nach der Rückkehr aus dem Winterquartier beginnt die Balz. Das Nest wird in einer Mulde, bevorzugt zwischen Kieselsteinen, angelegt und nicht weiter ausgekleidet. Die meist vier Eier sind grau bis sandfarben und mit vielen grauen und schwarzbraunen Punkten und Flecken übersät. Brutzeit ist April bis Juli mit Schwerpunkt im Mai. Nach 22 bis 28 Tagen schlüpfen die Jungen im Dunengefieder. Sie sind Nestflüchter und können nach 3 bis 4 Wochen fliegen. Der Flussregenpfeifer ernährt sich überwiegend von Boden bewohnenden oder dicht unter der Oberfläche lebenden Insekten und deren Larven, von Spinnen und Würmern. Hauptursache für den starken Bestandseinbruch seit Ende des 19. Jahrhunderts war und ist der Verlust der ursprünglichen Lebensräume durch wasserbauliche Veränderungen bzw. Vernichtung seiner Brutplätze. |
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Fotos: K. H. Euskirchen |