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Das Birkhuhn (Tetrao tetrix)
Das Männchen ist größer als das
Weibchen und blauschwarz gefärbt mit weißen Unterflügel- und
Unterschwanzdecken. Das Weibchen ist braun bis gelbbraun mit
weißer Flügelbinde und gegabeltem Schwanz. Über dem Auge hat das
Birkhuhn nackte rote Hautstellen ("Rosen"), die beim Männchen
während der Balz besonders auffällig und geschwollen sind. Sein
lauter, kullernder Ruf und die breit gefächerte Vorwärtspose bei
der Balz sind besondere Verhaltenskennzeichen. Birkhühner
ernähren sich vorwiegend von Pflanzen, wobei sie sich dem
jahreszeitlichen Angebot von Knospen, Blüten und Blättern
anpassen. Im Sommer ergänzen auch kleinere Wirbellose wie
Insekten und Spinnen den Speiseplan. Das Birkhuhn bewohnt im
Tiefland meist große, reich gegliederte Heide- und Moorgebiete,
sowie stark gelichtete Waldflächen. Im Gebirge bevorzugt es
Wald- und Baumgrenzen mit vielgestaltiger Zwergstrauchvegetation
und offenen Matten. Das Nest liegt gut versteckt in einer Mulde
am Boden. Die Henne legt in der Regel 7 bis 10 gelbbraune, grau
bis dunkelbraun gefleckte Eier. Im mitteleuropäischen Flachland
ist Ende April Legebeginn, in höheren Lagen Anfang Mai, und im
Hochgebirge Ende Mai bis Anfang Juni. Die Eier werden 25 bis 27
Tage bebrütet. Nach 4 Wochen sind die Küken weitgehend
selbstständig, bleiben jedoch bis zum September (Bildung von
Winterscharen) im Familienverband.
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